Geboren 1972 in Hamburg. Studium der Klassischen Philologie (Griechisch und Latein) an der FU Berlin, an der Universität Heidelberg und am University College London. Erstes Staatsexamen in Berlin. Referendariat und Zweites Staatsexamen am Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Berlin. Promotion an der TU Dresden über die Grabinschriften der Hohenzollern im Berliner Dom. Forschungsaufenthalte an der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. Seit 2008 ist Veronika Brandis Akademische Rätin am Institut für Klassische Philologie der Goethe-Universität in Ffm. und lehrt sowohl in der Latinistik als auch in der Gräzistik sowie in der Fachdidaktik der alten Sprachen. Neben der Organisation von Schule-Uni-Kooperationsprojekten forscht sie zur lateinischen Literatur der Frühen Neuzeit, so z. B. zur Schul- und Universitätsgeschichte, zu neulateinischen Inschriften und zur Epigrammtheorie.
Veröffentlichungen (in Auswahl): „Die Grabinschriften der Hohenzollern“ (unter Veronika Rücker, 2009), „Werteerziehung an der Elbe. Die Ländliche Lehr- und Erziehungsanstalt für Knaben in Blasewitz bei Dresden“ [unter Veronika Rücker, in: Heil/Korn/Sauer (Hg.): Noctes Sinenses 2011], „Ein Mythos als Brücke zum Verständnis der DDR-Vergangenheit. Ovids, Dädalus und Ikarus’ und Wolf Biermanns ,Ballade vom Preußischen Ikarus‘“ (in: Pegasus-Onlinezeitschrift, 2018), „Der Prorektor Johann Simon Franc von Lichtenstein“ [in: Mieles/Ritter/Wolf (Hg.): „Nachforschung der Wahrheit“. FS Lessing-Gymnasium 2020], „Zwischen Catulls urbanitas und Martials argutia. Die Epigramme des Johannes Latomus“ [in: Wulfram/Baltas (Hg.): Von Paolo Giovio bis Johannes Latomus 2025], „Funerary Inscriptions in Early Modern Europe“ (hg. mit J. de Jong und R. Seidel, 2025), „Sokrates revised and revisited (hg. mit J. Bohl und G. Pfeifer, 2026; im Erscheinen).
Stand: 16.2.2026